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kollaborative roboter bieten zahlreiche vorteile für die metallverarbeitung

in kollaborative roboter by Rethink Robotics

Kollaborierende Roboter sind vielseitig einsetzbar. Neben Bereichen wie der Kunststoffverarbeitung, der Verpackungsindustrie und Logistik oder der Elektronikfertigung stehen die smarten Roboter ihren menschlichen Kollegen auch in der Metallverarbeitung unterstützend zur Seite. Die Arbeit an Pressen, Stanz- oder Umformmaschinen geht einher mit einer Reihe körperlich anstrengender, monotoner oder potenziell gefährlicher Tätigkeiten. Für das Be- und Entladen der schweren Maschinen sind Cobots bestens geeignet. Zumal es sich bei den hier bearbeiteten Werkstücken oft um scharfkantige Metallteile handelt. Dank seiner variablen Greifer und Endeffektoren kann ein Cobot auch gefährliche Werkstücke problemlos handlen und dadurch Mitarbeiter entlasten und die Verletzungsgefahr senken. Kollaborierende Roboter helfen Unternehmen, ihre Produktion effizienter zu gestalten, damit ihre Mitarbeiter in sicherer Umgebung arbeiten und kognitiv oder motorisch anspruchsvollere Aufgaben in der Wertschöpfungskette übernehmen können. Besonders in Zeiten des allgemeinen Fachkräftemangels ist dies ein entscheidender Vorteil. Flexible Automatisierungslösungen wie kollaborierende Roboter helfen Unternehmen, ihre Produktion auch bei Nachfrageschwankungen oder Produktionsspitzen dynamisch anzupassen.

Mitarbeiter von ermüdenden Aufgaben entlasten

Typische Aufgaben in der Metallverarbeitung wie das Bedienen schwerer Maschinen oder das Schneiden, Schweißen oder Prüfen von Teilen können nicht nur sehr mühsam, sondern auch gesundheitsgefährdend sein. So ist zum Beispiel die Arbeit an Umformmaschinen oder das stundenlange Bewegen von Metallteilen während einer Schicht für die Mitarbeiter körperlich anstrengend und kann zu körperlichen Beschwerden infolge einer Überbeanspruchung führen. Cobots können hier Abhilfe schaffen, indem sie monotone, gefährliche und ermüdende Aufgaben übernehmen.


Video: Sawyer bei der Arbeit in einem metallverarbeitenden Betrieb

Eine Erfolgsgeschichte

Trellidor, ein Hersteller von Sicherheitslösungen, integrierte den kollaborativen Roboter, Sawyer, von Rethink Robotics in seine Fertigung. Seitdem ist der Roboter 24/7 im Einsatz und half dabei, die Produktivität des Unternehmens zu verdreifachen. Zudem verbesserte der Hersteller die Arbeitssicherheit bei arbeitnehmergefährdenden Tätigkeiten. Wie viele Unternehmen zögerte auch Trellidor, als es darum ging, Arbeitsschritte zu automatisieren, da man lange Implementierungs- und Ausfallzeiten sowie unüberschaubare Kosten befürchtete. Diese Bedenken liegen nahe, denn die Implementierung von traditionellen Industrierobotern ist sowohl zeitaufwändig als auch kostspielig. Doch genau hier machen kollaborierende Roboter den entscheidenden Unterschied:  Innerhalb kürzester Zeit können Unternehmen Sawyer in ihrer Fertigung integrieren und dadurch die Kosten für Ausfall- oder Umrüstzeiten minimieren.

Sawyer ist flexibel einsetzbar und gibt Unternehmen die Möglichkeit, dynamisch auf wechselnde Produktionsanforderungen zu reagieren. In welchen Branchen Sawyer neben der Metallverarbeitung im Einsatz ist, erfahren Sie in unserem Überblick. Sie wollen Sawyer live erleben? Besuchen Sie uns vom 19. – 22. Juni auf der automatica in München.

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