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was sie beim kauf eines cobots beachten sollten – teil 4

in kollaborative roboter by Darius Wilke

In unserer Blog-Serie zum Kauf einer Cobot-Lösung haben wir bisher die Themen Wirtschaftlichkeit, Betriebssystem und Sicherheit in den Blick genommen. Heute widmen wir uns einem Aspekt, der bei der Anschaffung eines kollaborativen Roboters mindestens ebenso entscheidend ist: die Einfachheit.

Einfache Inbetriebnahme und Bedienbarkeit

Während industrielle Roboter darauf ausgerichtet sind, die Massenproduktion bei hohen Stückzahlen und immer gleichen Prozessen effizient zu gestalten, geht es beim Einsatz kollaborativer Roboter darum, Fertigungsabläufe flexibel und bedarfsgerecht zu adressieren. Cobots wurden speziell für den Einsatz in variablen Produktionsumgebungen und -prozessen entwickelt. Ihre Anpassungsfähigkeit setzt eine einfache Inbetriebnahme und Bedienbarkeit voraus, denn nur so können sie je nach Bedarf für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen eingesetzt werden. Das macht sie auch für Unternehmen interessant, die kontinuierlich neue Produkte und Prozesse entwickeln und ihre Montagelinien entsprechend adaptieren müssen.

Ein wichtiger Aspekt mit Blick auf Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit ist außerdem die Ganzheitlichkeit einer Cobot-Lösung. Vor der Anschaffung sollten Unternehmen genau prüfen, ob das gewünschte System als Komplettlösung erhältlich ist oder wichtige Komponenten erst noch hinzugekauft werden müssen. Davon hängt maßgeblich ab, wie schnell eine Cobot-Lösung einsatzbereit ist. Ebenso auf der Checkliste sollte stehen, ob der Cobot einfach, schnell und flexibel angelernt werden kann, und wie es um den Kundensupport bestellt ist.

Smartes Greifersystem für maximale Variabilität

Als Innovationsführer im Bereich kollaborative Robotik stellen wir bei Rethink Robotics diese Fragen in den Mittelpunkt unserer Philosophie: Bei uns beginnt Einfachheit bereits bei der Anschaffung. Darum sind unsere Cobots als Komplettlösung konzipiert. Mit den ClickSmart Greifer-Kits können unsere Kunden Sawyer im Handumdrehen für eine große Bandbreite von Anwendungen einsetzen. Auch ein Wechsel der Greifer ist problemlos und ohne zusätzlichen Aufwand möglich. Dank der smarten Flanschtechnologie erkennt Sawyer automatisch, welcher Endeffektor aufgesteckt wird, und passt die Konfigurationen selbstständig an.

Für eine reibungslose Inbetriebnahme ist es für uns außerdem essentiell, das Deployment beim Kunden durch ein dediziertes Mitarbeiter-Training zu begleiten. Sobald die Mitarbeiter geschult wurden, können sie loslegen. Bei unserem Kunden MS Schramberg, einem Magnethersteller aus dem Schwarzwald, konnten die Fachkräfte Sawyer bereits nach weniger als einem Tag Einführung Aufgaben erteilen. Dank unseres weltweiten Partnernetzwerks stellen wir darüber hinaus sicher, dass unsere Kunden zu jeder Zeit individuell betreut werden.

Intuitives User Interface für Nicht-Spezialisten

Ein weiterer Schlüsselfaktor für den einfachen Einsatz kollaborativer Roboter ist die Software. Sie sollte über ein intuitives User Interface verfügen, das auch Nicht-Spezialisten bedienen können. Für ein schnelles Anlernen unserer Cobots haben wir „Train-by-Demonstration“ als Kernprinzip unseres Intera-Betriebssystems entwickelt. Durch das Führen des Roboterarms erlernt Sawyer spielend den gewünschten Bewegungsablauf. Komplexere Vorgänge können Browser-basiert über Behavior Trees aufgesetzt und feinjustiert werden.

So sieht ein Behavior Tree bei Rethink Robotics aus - cobots
So sieht ein Behavior Tree bei Rethink Robotics aus.

Für den täglichen Betrieb bietet Intera zudem weitere Funktionen, um Arbeitsabläufe noch einfacher und flexibler zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist das smarte Robot Positioning System, mit dessen Hilfe  Sawyer seine Position in der Arbeitszelle genau erfassen kann und beim Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitszellen oder nach Verrutschen umgehend und ohne händische Neuausrichtung wieder einsatzbereit ist. Dadurch und dank seines mobilen Rollsockels kann Sawyer je nach Bedarf an verschiedenen Stellen der Fertigungslinie eingesetzt werden.

Über sogenannte Landmarks kann Sawyer cobots seine Position innerhalb der Arbeitszelle selbständig neu ausrichten.
Über sogenannte Landmarks kann Sawyer seine Position innerhalb der Arbeitszelle selbständig neu ausrichten.

Die genannten Beispiele zeigen: Erst wenn Cobots einfach anzuschaffen, einzurichten und zu bedienen sind, bringen sie auch wirklich die erhofften Vorteile. Schließlich geht es in der Produktion heutzutage darum, durch agile Automatisierungslösungen schnell und flexibel auf Kundenanforderungen reagieren zu können.

Einfacher Einstieg mit dem Industrie 4.0 Cobot Starter Kit 

Mit dem Industrie 4.0 Cobot-Starterpaket bietet Rethink Robotics Unternehmen noch bis zum 24. November ein attraktives Angebot, um die individuellen Einsatzmöglichkeiten einer Cobot-Lösung in ihrem Betrieb zu testen. Das Starter Kit besteht aus zwei Sawyer Robotern, zwei ClickSmart Greifer-Kits und zwei mobilen Sockeln. Im Paket inbegriffen sind außerdem ein kostenfreier Trainingstag sowie die kostenfreie Inbetriebnahme durch unsere Automatisierungsexperten.

Mehr Informationen über Rethink Robotics sind auf unserem Twitter-Kanal @RethinkRobotsDE und bei LinkedIn zu finden.

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ÜBER DEN AUTOR

Darius Wilke

Darius Wilke, Director European Business, leitet seit August 2016 das Europageschäft von Rethink Robotics und verantwortet die Expansionspläne und deren Umsetzung im europäischen Markt. In diesem Zeitraum entwickelte er Europa zu der am schnellsten wachsenden Region des Cobot-Lösungsanbieters. Dank seiner umfangreichen Managementerfahrung ist er sowohl mit der strategischen Planung als auch der praktischen Umsetzung verschiedenster Geschäftsvorhaben vertraut.



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