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25 jahre in der automation – 25 jahre fortschritt

in kollaborative roboter by Thomas Hähn

Collaborative robots, also known as cobots, help manufacturers overcome labor shortages.

Das Maschinenbauunternehmen Hahn Automation ist einer der wichtigsten Rethink Robotics Partner in Deutschland und feiert aktuell sein 25-jähriges Jubiläum. Thomas Hähn hat als Gründer und CEO den Erfolg des Unternehmens maßgeblich gestaltet und in dieser Position die Entwicklung der Automatisierungsbranche in Deutschland erlebt und vorangetrieben. In seinem Gastbeitrag für unseren Blog schildert er die entscheidenden Entwicklungen und Trends, die die Automatisierung im Land in letzten 25 Jahre zu einem derartigen Erfolg machten. Zudem gibt einen Ausblick auf aktuelle Themen, die derzeit die Branche prägen. Wir bedanken uns herzlich für den interessanten Beitrag und freuen uns auf die nächsten 25 erfolgreichen Jahre!

Seit 25 Jahren stellt HAHN Automation Vision, Passion und Innovation ins Zentrum seines Handelns, um bisher Ungekanntes zu erreichen. Das aktuelle Jubiläum ist nicht nur Grund zu feiern, sondern auch Anlass für einen Rückblick – Wie hat sich die Fertigungsindustrie in Deutschland in dieser Zeit verändert? Welche Entwicklungen prägen aktuell die Branche?

Wir blicken zurück auf eine Zeit konstanten Wandels, zuerst durch den Trend zur Automatisierung, anschließend durch Robotik und Digitalisierung. Alle drei Aspekte hatten einen enorm positiven Effekt auf den Markt und sind unter anderem der Grund dafür, warum Deutschland wieder Exportweltmeister ist. Aber wie ging die Entwicklung vonstatten? Wie wurde unser Land zu einem der fortschrittlichsten Standorte der Produktionsindustrie weltweit?

Im Rückblick sehen wir verschiedene Faktoren, die Deutschland zur idealen Plattform machten, um innovative Automationskonzepte zu entwickeln. Beim Start der HAHN Automation prägten die Themen Arbeitseffizienz und Kosteneinsparungen die Produktion. Verglichen mit anderen Ländern waren und sind die deutschen Lohnkosten relativ hoch. Um die Produktion trotzdem im Land halten zu können, musste die Branche damals innovativer und schneller voranschreiten, und Automatisierung war das geeignete Mittel dazu. Andere Länder folgten diesem Beispiel, weshalb der nächste Schritt nötig wurde.

Die nächste Innovationswelle wurde getrieben durch den Personalmangel. Um die Produktion unter diesen Bedingungen nach wie vor in Deutschland halten zu können, musste sich die Branche weiter wandeln und Herstellern erlauben, schneller Neues zu testen. Anders als oft vermutet, schaffte Automatisierung mehr Jobs, als verloren gehen. So hat der Grad der Automation in Deutschland in den letzten 25 Jahren zugenommen, gleichzeitig ist aber auch die Beschäftigungsquote enorm gewachsen. Das haben mittlerweile auch Gewerkschaften erkannt.

Robotik war in dieser Situation der entscheidende Schritt, um den Automatisierungsgrad voranzutreiben und Arbeitsplätze zu schaffen. Technologisch wurde die Branche dabei besonders durch den 6-Achs-Roboter und den Trend zur Digitalisierung geprägt, also durch das Sammeln und Management von Daten in Produktionsanlagen. Beides machte die Branche in Deutschland noch wettbewerbsfähiger.

Die aktuelle Innovationsstufe der Automation sind Cobots, also Roboter die mit Menschen gemeinsam arbeiten und im Produktionsprozess nicht durch Schutzeinrichtungen von diesen getrennt sind. Leistungsfähige Cobots haben eine integrierte Intelligenz, interagieren sicher mit ihren menschlichen Kollegen und können von jedem einfach programmiert werden. Verglichen mit „traditionellen“ Robotern ist dies der nächste, gewaltige Schritt nach vorn. Elektronik, Daten und die Verfügbarkeit von Robotern – das alles hat die Branche erneut gewandelt, die Produktion flexibler und damit wettbewerbsfähiger gemacht. Zuvor waren Fertigungslinien Maschinen, die 24 Stunden und 7 Tage die Woche ein und dasselbe taten. Mit Cobots kann die Fertigung sich nun Änderungen schnell anpassen, was innovativen Herstellern erneut einen enormen Vorteil verschafft.

Intelligenz, Flexibilität und nicht zuletzt die Sicherheit der Angestellten – dies sind die wichtigsten Aspekte, mit der die Produktion in Deutschland aktuelle ihren Spitzenplatz ausbauen kann. Wir bei HAHN Automation freuen uns, diese Entwicklung auch in den kommenden 25 Jahren zusammen mit unseren Partnern voranzutreiben, damit wir gemeinsam die Produktion noch innovativer und wettbewerbsfähiger machen.

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ÜBER DEN AUTOR

Thomas Hähn

Thomas Hähn (52) ist CEO der HAHN Group, dem weltweiten Spezialisten für Automatisierungs- und Roboterlösungen mit Sitz in Rheinböllen, Rheinland Pfalz. 1992 als Konstruktionsbüro gegründet, ist die Hahn Group heute mit 17 Tochterunternehmen in mehreren Ländern weltweit vertreten. Neben seiner Tätigkeit als CEO der HAHN Goup ist er u.a. auch Vorsitzender der Fahrzeug-Initiative Rheinland Pfalz. Thomas Hähn hat einen Abschluss als Diplom-Maschinenbauer der FH Wiesbaden.



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